Schlagwort-Archiv: FSJ

TAMLI-Jahresmitgliederversammlung 2016

Zum 25. Gründungsjubiläum des Vereins TAMLI e. V. fand am 26. und 27. November die alljährliche Jahresmitgliederversammlung in Berlin statt.

Sowohl zum Arbeitstreffen als auch zur Mitgliederversammlung kamen zahlreiche aktive TAMLI-Mitglieder, sowie sechs RückkehrerInnen aus dem letzten Jahr, was das Seminar um viele wichtige Diskussionen bereicherte und für prima Stimmung sorgte.

Mitgliederversammlung 2016

Die Arbeitsgruppen zur Seminargestaltung, der Online-Bewerbung und zum Marketing brachten neue und alte Ideen wieder auf den Tisch, und den Verein in den anstehenden Aufgaben etwas voran. Trotz der vertrauten Volo-Atmosphäre kamen auch die Vereinsanliegen nicht zu kurz und wir blicken auf zwei erfolgreiche Tage zurück.

Mitgliederversammlung 2016

Ergebnisse der Mitgliederversammlung

Martin Jakob wurde aus dem Vorstand verabschiedet. Wir bedanken uns für seinen langjähriges Engagement für TAMLI e. V., die VolontärInnen und BEIT URI.

Zum neuen Vorstandsmitglied wurde David Justen gewählt, weiterhin dabei sind Maria Skoruppa und David Meier.

Im Verlauf des letzten Jahres übernahmen die BeisitzerInnen bereits konkrete Aufgaben, die sie in eigener Regie ausübten und koordinierten. Da das sehr gut funktioniert hat, wurde nun die Satzung dementsprechend geändert und BeisitzerInnen für die verschiedenen Aufgabenbereiche gewählt:

BeisitzerIn für Finanzen – Jonathan V.

BeisitzerIn für BewerberInnenseminare – Lena M.

BeisitzerIn für das Zwischenseminar – Rebecca S.

BeisitzerIn für das Kennenlernseminar – Tim S.

BeisitzerIn für redaktionelle Arbeit online – Linda K.

BeisitzerIn für Öffentlichkeitsarbeit – Daniela E.

BeisitzerIn für den Newsletter – Uta T.

 

TAMLI e.V. bedankt sich bei allen, die da waren und schaut zuversichtlich und voller Vorfreude auf das kommende Jahr!

 

Berliner SchülerAustausch-Messe am 19. November

Dieses Jahr nimmt TAMLI e. V. an der SchülerAustausch-Messe in Berlin am 19. November teil.
Die Messe bietet SchülerInnen die Möglichkeit verschiedene Entsendeorganisationen kennenzulernen, mit VertreterInnen wichtiger Zielländer und neutraler Beratungsinstitutionen zu sprechen und Fachvorträgen und Erfahrungsberichten zu lauschen.
Neben anderen Entsendeorganisationen, die Freiwilligendienste, Schüleraustauschprogramme, Sommercamps oder Work&Travel-Programme vorstellen, werden auch TAMLI-AKtive präsent sein und für das Volontariat in BEIT URI werben.

messe-berlin

Organisiert wird die Messe von der Deutschen Stiftung für Völkerverständigung.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Flyer Berliner SchülerAustausch-Messe

Plakat Berliner SchülerAustausch-Messe

TAMLI-Bewerberseminar 2016

Auch dieses Jahr haben sich wieder junge Menschen bei den Freunden der Erziehungskunst und bei TAMLI für einen Freiwilligendienst in BEIT URI beworben.

TeamerInnen

Am Wochenende des 23. und 24. April haben wir die BewerberInnen nach Berlin-Kreuzberg in die Regenbogenfabrik eingeladen, um sie besser kennenlernen zu können. Die vier Bewerberinnen und der eine Bewerber haben von Lena, Jana, Theresa und David einiges über unseren Verein, die Dienstform ADiA, BEIT URI, die Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen, das Land und die Sicherheitslage erfahren.

Regenbogenfabrik

Erfahrungsbericht 2014/2015

Ein ganz normaler Tag in Beit Uri
__________________________________________________

von Ellen Werner

Ich wohne mit sechs anderen Volontären in Beit Uri, einem Heim für Menschen mit Behinderung in Israel. Insgesamt sind dieses Jahr 12 Volontäre aus Deutschland gekommen, um das Heim zu unterstützen, Israel kennen zu lernen und eine lehrreiche Zeit weit weg von zu Hause zu verbringen. Wir arbeiten in der Regel 40 Stunden pro Woche und haben jedes zweite Wochenende 2 freie Tage. Aber natürlich haben wir noch Urlaub, den wir nehmen können. Zu unseren Aufgaben in den Wohnhäusern der Bewohner gehört es, zu pflegen, also duschen, anziehen und Essen vorzubereiten. Aber auch therapeutische Tätigkeiten, wie Hilfestellung bei dem Herstellen der handgearbeiteten Produkte, die hier für den Verkauf produziert werden, gehört dazu. Das Heim entlohnt uns mit einem kleinen Taschengeld, wir dürfen kostenlos hier wohnen und Essen sowie Kosmetikartikel kriegen wir gestellt. Die Arbeit ist nicht einfach, aber wunderschön und sehr wertvoll. Wie mein Leben hier aussieht, kann ich am besten mit einem etwas abgeänderten Tagebucheintrag darstellen.

Heute war ein schöner Tag, zumindest der Abend war toll. Wir haben Pizza geholt und alle zusammen einen Film geschaut. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand, das war echt cool. Davor war ich mit einer anderen Volontärin in Afula, der nächstgelegenen Stadt, einkaufen. Es hat echt gut getan, mal wieder Luft außerhalb der Welt von Beit Uri zu schnuppern. Heute Vormittag war ich ziemlich genervt von meiner WG, weil das mit dem Abwasch nicht so richtig funktionieren will, aber das wird schon. Der Chor hat mir echt gut getan, das Singen macht mir Spaß. Danach habe ich mit meinem Hauschef über meine Überstunden gesprochen und endlich den Mut gefunden, ihm zu sagen, dass ich nicht mehr so viele Überstunden leisten will. Nach ein bisschen Unstimmigkeiten habe ich einen kleinen Erfolg erziehlt, jetzt werde ich immerhin gefragt, ob ich nicht in dem Plan geschriebene Überstunden machen will. Mein besonderer Schützling, ein Mädchen das stark autistisch ist, hat nach ihrem morgendlichen Anfall auf der Schaukel endlich mal wieder gelacht. Solche Momente zu sehen, sind unendlich schön. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist einzigartig und wunderschön. Ich habe dieses wundervolle Privileg, mit wunderbaren Menschen arbeiten zu dürfen. Trotzdem kann es echt anstrengend werden. Deswegen freue ich mich schon auf den Wanderausflug mit einer Freundin am Wochenende. Die Natur hier ist einfach einzigartig schön und unglaublich vielfältig. Morgen muss ich wieder früh raus…

Die Tage sind eine Mischung aus harter Arbeit und unglaublich schönen Momenten. Menschen zu pflegen, vor allem der enge Körperkontakt ist nicht für jeden etwas, aber wer sich darauf einlässt, wird in diesem Jahr einzigartige Menschen kennenlernen und sich sehr weiterentwickeln. Zurückblickend war dieses Jahr und vor allem diese Arbeit unglaublich hart und ich hatte oft zu kämpfen, aber ich habe so auch sehr viel über mich selbst gelernt. Ich habe so viele Sachen gelernt und werde so viel reicher nach Deutschland gehen. Wer bereit ist zu geben, kann unglaublich viel aus diesem Jahr rausziehen. Eine Erfahrung, die ich jedem raten würde.

Ergebnisse des IJFD-Kick-Off-Seminars

Liebe TAMLI-Mitglieder und Vereinsfreunde,

am 13. und 14. Juni fand in Berlin ein IJFD-Kick-Off-Seminar in Berlin statt. Seit einigen Jahren bemüht sich TAMLI um die Akkreditierung für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst. Zu diesem Zweck wurde bei dem Seminar altes Wissen gesammelt, neues Wissen erworben, Vor- und Nachteile gesammelt und Auswirkungen auf den Verein TAMLI e. V. evaluiert.

Als Ergebnis des Seminars ist ein Positionspapier zur IJFD-Akkreditierung entstanden, welches bei der diesjährigen TAMLI-Mitgliederversammlung vorgestellt wird.

Konzept der Corporate Identity von TAMLI
Konzept der Corporate Identity von TAMLI

Die IJFD-Akkreditierung ist möglich und machbar! Allerdings sollten wir bei der Jahresmitgliederversammlung im Herbst/Winter darüber reden, inwiefern es die Identität von TAMLI verändert oder gar zerstört. Dazu sollten wir uns auch über die Corporate Identity von TAMLI und über die Organisationsstruktur von TAMLI unterhalten.

IJFD-Kick-Off Homepage
Optimierung der TAMLI-Homepage

Wenn wir die Akkreditierung vorantreiben und erfolgreich über den IJFD entsenden wollen, brauchen wir vor allem eines: Aktive Mitglieder, die sich vorstellen können, über einen längeren Zeitraum verantwortungsvolle Koordinationsaufgaben wahrzunehmen oder längere Seminare zu begleiten und zu betreuen.

Du hast Interesse? Dann melde dich bitte! Wenn sich genügend Menschen finden, die die IJFD-Akkreditierung begleiten wollen, dann stehen die Chancen besser, dass wir bei der Mitgliederversammlung eine positive Entscheidung treffen!