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Informationen zum Dienst

Hier findest du alles über die Arbeit, die Dienstform und das Leben während des Volontariats, was du wissen solltest:

Aufgaben / Arbeit
Euch erwartet vor allem Arbeit im pflegerischen und pädagogischen Bereich. Jeder Volontär ist fest in einem der Wohnhäuser eingeteilt, und begleitet die Bewohner in ihrem Alltag; konkret helft ihr beim Waschen, Anziehen, bei der Körperpflege, Essen und bei der Freizeitgestaltung. Außerdem arbeitet jeder Volontär in einem der Workshops mit oder unterstützt eine Schulklasse. Besonders schön – und auch besonders anstrengend – sind die gemeinsamen Ausflüge mit den BewohnerInnen im Sommer ans Mittelmeer oder an den See Genezareth.

Arbeits- und Lebensbedingungen
Maximal 40 Arbeitsstunden pro Woche; teilweise auf fünf, manchmal auch auf sechs Tage verteilt; Taschengeld 750.- NIS (New Israeli Sheqel = ca. 170 €); Kost und Logis sind frei; untergebracht ist man in Einzel- und Doppelzimmern; die etwa 15 VolontärInnen wohnen in zwei Volontärs-WGs mit Küche, mehreren Bädern, Internetzugang, Waschmaschine.

WG-Zimmer
WG-Zimmer

„Lohn“
Der „Lohn“ ist ganz sicher nicht finanzieller Art – im Gegenteil: Da man bei manchen Diensten auch das Flugticket selbst zahlen muss, kommt man vielleicht gerade mal „null auf null“ raus.
Dafür bekommt man in dieser Zeit einen unglaublichen Erfahrungsschatz und lernt mindestens zwei Kulturen kennen (und lieben): die Arabische und die Jüdische. Man schließt Freundschaften der besonderen Art. Man lernt, die Welt mit ganz anderen Augen zu sehen; man beginnt zu verstehen, wie kompliziert der israelisch-arabische Konflikt ist und wie schwierig es ist, eine dauerhafte Friedenslösung zu finden.

Voraussetzungen
Offenheit für Neues, Flexibilität, Selbstständigkeit, die Bereitschaft, sich vom doch sehr hohen deutschen Lebensstandard zu trennen und auf engem Raum mit vielen anderen Menschen zusammen zu leben. Sehr wichtig ist, dass man sich auf die anderen VolontärInnen einlässt, denn mit denen wird man durch die räumliche Nähe sehr viel Zeit verbringen.
Was auch wichtig ist, sich aber als weniger problematisch erwiesen hat, ist das Erlernen der hebräischen Sprache. Vor Ort geht das in der Regel sehr schnell, zumal die VolontärInnen wöchentlichen Unterricht erhalten. Außerdem sind Englischkenntnisse von Vorteil um in Israel weiter zukommen.
Darüber hinaus muss man bereit sein, auch mal nicht so angenehme Arbeiten zu übernehmen.

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